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Aktuelles zu COVID-19

Gesellschaft

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In diesen schwierigen Zeiten sind Gesundheit und Ernährung – zwei der menschlichen Grundbedürfnisse – noch bedeutender als zuvor. Angetrieben von der Vision „Health for All, Hunger for None“ arbeitet Bayer mit Regierungs- und Gesundheitsbehörden sowie anderen Organisationen in aller Welt zusammen, um mit verschiedenen Maßnahmen gegen COVID-19 vorzugehen. Dazu gehören finanzielle Unterstützung sowie Spenden von Arzneimitteln, Schutzausrüstungen und Medizin- und Diagnoseprodukten. Außerdem stellen wir an ausgewählten Forschungs- und Entwicklungsstandorten Räumlichkeiten zur Verfügung, um die Testkapazitäten zu erhöhen.

 

Bis zum 6. Mai 2020 hat Bayer bereits in über 60 Ländern Versorgungsgüter, Produkte und finanzielle Hilfen im Wert von insgesamt über 12 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Hier einige Beispiele:

 

Wir stellen stark betroffenen Gebieten finanzielle Hilfen zur Verfügung, um schnell und effizient zu helfen

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  • Spende von jeweils 1 Millionen Euro an verschiedene Regierungs- und Gesundheitsbehörden in den am stärksten betroffenen europäischen Ländern: Italien, Spanien und Frankreich.

  • Spende von 1 Millionen Euro zum Erwerb von Schutzgütern und Krankenhausbedarf an drei verschiedene Initiativen in Brasilien – Arrecadação Solidária, ein Regierungsprojekt und UNICEF.

  • 568.000 Euro an das Rote Kreuz in China, die dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden.

 

Wir spenden verschreibungspflichtige und rezeptfreie Arzneimittel

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  • Resochin® (Chloroquin): Spende von mehreren Millionen Tabletten an Regierungs- und Gesundheitsbehörden weltweit, darunter Deutschland, Italien und die USA.

  • In den USA erhalten Patienten, die verschreibungspflichtige Medikamente von Bayer einnehmen aber ihren Versicherungsschutz verloren haben und sich so in Folge der Corona-Krise in finanziellen Nöten befinden, durch Bayer direkten kostenlosen Zugang zu ihren Arzneimitteln.

  • 1,5 Millionen Gesundheitsartikel einschließlich 1 Millionen verschreibungsfreier Arzneimittel und Vitaminpräparate wurden bis heute an US-Amerikanischer gespendet, denen es aktuell schwerfällt, sich diese Mittel selbst zu beschaffen. Außerdem haben wir 100.000 Beschäftigten im Gesundheitswesen in 27 Ländern Bepanthen®-Produkte zur Verfügung gestellt, damit sie ihre Haut, die unter den Schutzmasken und Schutzhandschuhen leidet, besser pflegen können.

 

Wir spenden medizinische und Schutzausrüstung

    • Über 600.000 Atemschutzmasken und andere Schutzausrüstung wie Schutzbrillen und Handschuhe wurden bereits an verschiedene Länder wie China, Indien, Polen und Argentinien gespendet.

    • In Deutschland wurden aus unserem eigenen Bestand 200.000 Masken an das Rote Kreuz gespendet.

    • Im Technical Discovery Center (TDC) an unserem Forschungs- und Entwicklungshauptsitz in Chesterfield, Missouri, wurden in Kooperation mit Stratasys, einem führenden Hersteller von 3D-Druckern, über 400.000 Gesichtsschilder produziert, damit sich Ärzte, Krankenschwester und Sanitäter vor einer Infektion schützen können. Ein solches Gesichtsschild schützt im Gegensatz zu einer Atemschutzmaske auch den oberen Teil des Gesichts.

    • Ein umgerüsteter 3D-Drucker an unserem Standort im mexikanischen Lerma stellt transparenten Gesichtsschutz her, der an Krankenhäuser, Gesundheitszentren und andere Gesundheitseinrichtungen im Land gespendet wird.

    • In Dormagen haben wir mehr als 50.000 Liter dringend benötigtes Desinfektionsmittel hergestellt und kostenlos an die Gemeinden in der Umgebung abgegeben.

    • Unser Standort in Orizaba, Mexiko, stellt ebenfalls Desinfektionsmittel für die umliegenden Krankenhäuser her. Eine Menge von zunächst 11.000 Litern Desinfektionsmitteln wird dort produziert und kostenlos an die Bevölkerung abgegeben.

     

    Wir bieten diagnostische Geräte und Räumlichkeiten, um die COVID-19-Testkapazitäten hochzufahren

      • Um die COVID-19-Analysekapazitäten in Deutschland um mehrere tausend Tests pro Tag zu erweitern, haben wir von verschiedenen Standorten in Deutschland Geräte für die Virusdiagnostik aus unseren Forschungseinrichtungen zur Verfügung gestellt.

      • Wir verleihen auch PCR-Systeme an Krankenhäuser in Frankreich und Spanien.

      • Darüber hinaus stellt Bayer in Deutschland zertifizierten externen Testlaboren Ausrüstung und drei zertifizierten klinisch-diagnostischen Laboren unternehmenseigene Laborgeräte aus den Standorten in Leverkusen, Monheim, Wuppertal und Köln zur Verfügung. Außerdem haben wir auf unserem Campus in Berlin ein zweistöckiges Testlabor eingerichtet, und über 140 Mitarbeiter arbeiten dort auf freiwilliger Basis. Sie werden dafür von Bayer freigestellt.

       

      Wir bündeln unsere Kräfte mit anderen Organisationen, um die Ressourcen für die Entwicklung neuer Behandlungsoptionen zu maximieren

      • Wir unterstützen die COVID-19 Therapeutics Accelerator Initiative der Bill & Melinda Gates Foundation, indem wir unsere umfangreiche Substanzbibliothek öffnen, um neuartige Wirkstoffe gegen COVID-19 zu finden und zu entwickeln.

      • Der Innovative Medicines Initiative (IMI) haben wir 500.000 Euro zur Verfügung gestellt, um ein molekulares Target mit der Bayer-Substanzbibliothek abzugleichen.

      • Bayer arbeitet mit dem kanadischen Population Health Research Institute (PHRI) zusammen, um ein groß angelegtes klinisches Forschungsprogramm auf den Weg zu bringen, das potenzielle Behandlungsmöglichkeiten von COVID-19 identifizieren soll. Zwei Studien werden sich mit der Sicherheit und Wirksamkeit verschiedener Kombinationstherapien mit Resochin® und Betaferon® beschäftigen.

       

      Wir stellen Ressourcen zur Verfügung, die bei der schwierigen Situation aufgrund der Ausgangssperren helfen

      at-home_1.jpgWissenschaft zu Hause mit Bayer ist ein Programm, bei dem alle zwei Wochen lehrreiche Aktivitäten zu den MINT-Fächern online gestellt werden, damit Eltern dafür sorgen können, dass ihre Kinder auch zu Hause etwas lernen. Kinder können im Moment vielleicht nicht in die Schule gehen, aber seine Neugierde und sein Interesse an Wissenschaft können trotzdem gefördert werden.