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Über Bayer in Österreich

Über Bayer in Österreich

Bayer ist ein Innovationsunternehmen mit einer über 150-jährigen Geschichte und Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft.

 

Bayer Austria site in Herbststrasse, Vienna
Bayer Austria Standort in der Herbststraße in Wien. Bildrechte Bayer Austria

Rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Österreich sind verantwortlich für Marketing, Vertrieb, technische und medizinische Beratung für Bayer-Produkte, sowie klinische Studien. Seit 2009 erfolgt von Wien aus die Steuerung der Ländergruppe Südosteuropa, die Albanien, Österreich, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien umfasst.

 

Unser Standort in Österreich trägt mit seinen Pilotprojekten und als steuernde Kraft für die Ländergruppe Südosteuropa zur Umsetzung der Mission „Science For A Better Life“ und zum Erfolg des Bayer-Konzerns bei.

Our CEO Ute BockstegersUte Bockstegers ist seit 1. Juli 2018 Geschäftsführerin bei Bayer Austria und verantwortlicher Senior Bayer Representative für die Region Südosteuropa.

 

Die Wirtschafts- und Transformationsexpertin war zuvor Chief Finance Officer und Leiterin der Business Services von Bayer in Großbritannien und Irland.

 

Bockstegers startete ihre Karriere bei Bayer vor mehr als 30 Jahren und bringt einen breiten internationalen Erfahrungsschatz und globales Marktwissen mit. Senior Positionen in verschiedenen Branchen führten die gebürtige Deutsche in die USA, nach Kanada und zuletzt zurück nach Europa.

 

Als passionierte Netzwerkerin engagierte sie sich zuletzt unter anderem im Präsidium der Confederationof British Industry, Region South East England, und im Vorstand der Britisch-Deutschen-Gesellschaft.

Group of researchersDie Geschichte von Bayer in Österreich beginnt im Jahre 1898 in der Hegelgasse 17 in Wien. Dort eröffneten die „Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer & Co“ eine kleine Verkaufsgesellschaft für Farben und Pharmazeutika, geleitet von den Kaufleuten Karl Overhoff und Ferdinand Mireau.

 

Die Gründung des Wiener Büros fiel in eine Zeit des industriellen Aufbruchs, in eine Zeit großer Erfindungen und Entwicklungen, die auch heute noch die Welt beherrschen. Die Farbenfabriken, 1863 als Handelsgesellschaft unter dem Namen „Friedrich Bayer et. comp“ mit Stammsitz in Elberfeld (Wuppertal) gegründet, taten sich dabei auf einem revolutionären Gebiet hervor: Die Firmengründer Friedrich Bayer, ein Kaufmann, und Friedrich Weskott, Inhaber einer Baumwollfärberei, stellten aus Steinkohlenteer synthetische Farbstoffe her. Seit 1872 produzierten die Firmengründer mit ihrer Alizarinfabrik in Elberfeld rote Farbstoffe. Der entscheidende Durchbruch gelang mit der Entwicklung der Azo-Farbstoffe, die ihre Vorgänger in puncto Leuchtkraft und Vielfältigkeit bei weitem übertrafen. Die Welt wurde bunt. Im Jahre 1881 änderte die Handelsgesellschaft erstmals ihren Namen – in „Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer & Co“.

 

Im Jahre 1927 gingen die Pharmazeutika-Aktivitäten auf die neu gegründete „Vedepha“ (die Abkürzung steht für „Verkauf deutscher Pharmazeutika“) über, die 1938 in „Pharmabüro Bayer“ umbenannt wurde. Das „Pharmabüro Bayer“ übernahm auch den Vertrieb von Pflanzenschutzprodukten.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde im Jahre 1946 die „Chemia“ Chemikalienhandelsgesellschaft m.b.H. gegründet, die mit Ausnahme von Bayer-Pharmazeutika die Produkte der Farbenfabriken Bayer AG in Österreich vertrieb. Aus dem zuvor erwähnten „Pharmabüro Bayer“ wurde 1948 die „Protopharm“, die das Pharmageschäft für Bayer fortführte und 1967 in Bayer PharmaGes.m.b.H. umbenannt wurde.

 

Im Jahre 1970 wurde die Bayer Austria Ges.m.b.H., als 100-prozentige Beteiligung der Chemia gegründet und übernahm deren Vertriebsaktivitäten mit Bayer-Produkten. 1985 fusionierte die Bayer Pharma mit Bayer Austria. Somit waren die wichtigsten Bayer-Bereiche unter einem Dach vereint. Im Jahr 1991 wurden dann beide Gesellschaften, Chemia und Bayer Austria, miteinander verschmolzen.

2002 übernahm Bayer die Pflanzenschutz-Sparte von Aventis. Im Oktober desselben Jahres wurde die Bayer CropScience AG rechtlich selbstständig und durch ihr breites Produktportfolio zu einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Pflanzenschutz, Environmental Science, in der Biotechnologie und bei Saatgut.

 

Bereits 2005 stand die nächste Fusion an. Die sehr erfolgreich arbeitenden Abteilungen Consumer Care der Bayer Austria und Consumer Health der Roche Austria wurden zur neuen Bayer Consumer Care zusammengeführt. Im Zuge der Neuorganisation des Bayer-Konzerns wurden im selben Jahr die meisten der Chemie- und ca. ein Drittel der Kunststoffaktivitäten von Bayer ausgegliedert und in den neu gegründeten LANXESS Konzern überführt.

 

2007 wurde die Integration der ehemaligen Schering in die Pharma-Division der Bayer in Österreich umgesetzt. Damit wurden die Bereiche Diagnostic Imaging, General Medicine, Specialty Medicine und Women’s Healthcare ein Teil von Bayer. Dementsprechend wuchs die Mitarbeiterzahl weiter an und das Bürogebäude am Lerchenfelder Gürtel, rund 20 Jahre Bayer Austria-Standort, wurde zu klein. Deshalb übersiedelten die MitarbeiterInnen von Bayer und der ehemaligen Schering in die Herbststraße, 1160 Wien.

 

Im Oktober 2009 gründete Bayer die Ländergruppe Südosteuropa (SEE), die die Länder Albanien, Österreich, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien umfasst. Die Steuerung der Ländergruppe erfolgt seither von Wien aus.

Scientist looking at a test tubeAn unserem österreichischen Standort spielt Forschung eine große Rolle. Das Besondere daran: Bayer in Österreich arbeitet aktiv an der Identifizierung und Entwicklung neuer Wirkstoffe mit. Derzeit laufen in Österreich Klinische Studien in den Indikationsgebieten Kardiologie, Onkologie, Hämatologie und Ophthalmologie.

 

Forschung als Chance

Klinische Prüfungen haben zahlreiche Vorteile. So bietet die Teilnahme an einer klinischen Studie schwerkranken PatientInnen oftmals die einzige Chance, eine Therapie mit noch nicht zugelassenen, neuen Arzneimitteln zu erhalten, wenn keine anderen Therapieoptionen mehr zur Verfügung stehen. Die beteiligten ÄrztInnen profitieren von einem Wissenszuwachs, Arbeitsplätze und der Forschungsstandort Österreich werden gesichert.

 

Unsere Bemühungen um Transparenz

Transparenz ist uns wichtig, denn so bauen wir eine Brücke zwischen der interessierten Öffentlichkeit und unseren WissenschaftlerInnen. Deshalb gewährt Bayer öffentlichen Zugang zu den Informationen über seine geplanten und laufenden klinischen Studien und Ergebnisse von Studien an PatientInnen, unabhängig davon, ob die Ergebnisse einer Studie für eines unserer Produkte positiv oder negativ sind. Dies geschieht natürlich im Rahmen der weltweiten Verbände der pharmazeutischen Industrie und den damit verbundenen Gesetzen.

 

Zudem setzt sich Bayer für den Austausch von Studienpatientendaten mit qualifizierten ForscherInnenn als Transparenzmaßnahme ein, um das medizinische Wissen zu verbessern und die wissenschaftliche Entdeckung zu fördern. Der Datenaustausch folgt internationalen Standards zum Schutz der Privatsphäre der PatientInnen.

 

Die Daten zu den Bayer-Studien sind über den „Bayer Trial Finder“ zugänglich.